- 1: Home.
- 2: Original Wiener Apfelstrudel.
- 3: Die Café?Genuss! Gutscheincard.
- 4: Wiener Kaffeehaus
Geschichte. - 5: Was Sie über Kaffee
wissen sollten. - 6: Wiener Kaffeevielfalt.
- 7: Klaviermusik
im Kaffeehaus. - 8: Die Familie Querfeld.
- 9: Landtmann Tokio.
- 10: Aktuelles.
- 11: Stellenangebote.
- 12: Presseinfo.
- 13: Auf- und Anregungen.
- 14: Impressum.
Die Familie Querfeld

- Anita und Herbert Querfeld
Am 1. März 1976 pachteten Herbert und Anita Querfeld das Café Landtmann für 25 Jahre (im Jahr 2001 wurde die Pacht in eine Hauptmiete umgewandelt). Wie Herbert Querfeld später des Öfteren erzählte, war das Landtmann damals zwar als Kaffeehaus bereits eine Institution, von seiner Infrastruktur und seiner Ausstattung aber nicht mehr zeitgemäß. Und so setzte er sich mit dem damaligen Kulturstadtrat und Landtmann Stammgast Helmut Zilk zusammen, um mit diesem über eine von der Stadt Wien geförderte Komplettrenovierung zu reden. Auch ein weiterer Landtmann Stammgast, der damalige Vizebürgermeister Erhard Busek, engagierte sich für dieses Vorhaben. So wurde das Kaffeehaus im Jahr 1982 um den damals nicht geringen Betrag von 9 Millionen Schilling (5 Millionen kamen aus dem Altstadterhaltungsfonds, 1 Millionen Schilling vom Bundesdenkmalamt, 3 Millionen brachte die Familie Querfeld auf) viereinhalb Monate lang liebevoll restauriert.
Da Herbert Querfeld seinen Gästen aber nicht nur einen Augenschmaus bieten wollte, sondern zum Kaffee auch köstliche Wiener Mehlspeisen, engagierte er einen Konditor. Der begann in den Kellergewölben des Landtmann in Handarbeit mit klassischen Zutaten und nach traditionellen Rezepten, Mehlspeisen zu backen. Als die neue Mehlspeiskultur im Landtmann immer größeren Anklang fand, sah sich die Familie Querfeld genötigt, eine eigene Produktionsstätte zu finden. Dies geschah, indem eine kleine Café-Konditorei mit angeschlossener Produktion im 2. Bezirk, in der Schmelzgasse 3 erstanden wurde – das ”K.u.k. Mehlspeis-Paradies”. Als auch diese Produktionsstätte aus allen Nähten platzte, wurde schließlich im Herbst 2006 „Landtmann’s feine Patisserie“ in Alt Erlaa eröffnet.
Zurück ins Jahr 1988: Damals stieg Berndt Querfeld in den Betrieb seiner Eltern ein. Gemeinsam mit ihnen perfektionierte er den ”Landtmann Stil”, der heute für viele Menschen beispielgebend für ein typisches Wiener Kaffeehaus ist. Dieser typische Kaffeehausstil wurde von der Familie Querfeld äußert erfolgreich auf andere Cafés, die nach und nach erworben wurden, übertragen: 1992 auf das Café Mozart, 1999 auf das Café Residenz in Schönbrunn, 2003 auf das Café Hofburg, das sich im inneren Burghof befindet, 2009 auf Landtmann’s Parkcafé beim Neptunbrunnen im Schlosspark Schönbrunn und 2010 auf das Cafe Museum.
In all diesen Betrieben wird gepflegte Wiener Gastlichkeit à la Landtmann zelebriert. Seit dem Tod Herbert Querfelds wird das Landtmann von Anita und Berndt Querfeld geführt. Beiden gemeinsam ist, dass sie das Landtmann nicht als museales Kaffeehaus, sondern als einen lebendigen Ort der Begegnung verstehen. Alle weiteren Betriebe werden ebenfalls von Familienmitgliedern geführt: das Café Mozart von Andrea Winkler (Tochter von Herbert & Anita Querfeld) und das Café Residenz sowie das Café Museum von Irmgard Querfeld (Ehefrau von Berndt Querfeld). Um das Café Hofburg und um Landtmann’s feine Patisserie kümmert sich Berndt Querfeld, gemeinsam mit seiner Frau Irmgard leitet er auch Landtmann’s Parkcafé in Schönbrunn.

- Anita Querfeld, Andrea Winkler, Irmgard und Berndt Querfeld
